Sind chromogene Substratmethoden mit und ohne exogene Antithrombin zur Überwachung der Fondaparinux-Natriumkonzentrationen geeignet?
Zwei chromogene Substratmethoden, mit und ohne exogenes Antithrombin, sind geeignet und zuverlässig für das Monitoring der Fondaparinux-Natriumkonzentrationen in der klinischen Routine.
Diese Studie wurde entworfen, um Methoden zur Überwachung des selektiven Faktor Xa-Inhibitors Fondaparinux-Natrium (ARIXTRA) basierend auf Standardlaborverfahren zur chromogenen Bestimmung der anti-Faktor Xa-Aktivität von niedermolekularem Heparin zu entwickeln. Um die biologische Aktivität von Fondaparinux im Vergleich zu seiner Plasmakonzentration zu untersuchen, wurden 2 Methoden untersucht: 1 mit der Zugabe von Antithrombin (AT), die andere ohne exogenes AT. Beide Methoden zeigten eine lineare Beziehung zwischen der Fondaparinux-Konzentration und OD/min auf einer log-lin Skala im Bereich von 0,1 bis 2 mikrogramm/mL. Die inter- und intra-Testvariabilität betrug in allen Fällen <6%. Die Ergebnisse von gespickten Proben von Patienten, die Vitamin-K-Antagonisten (VKA) erhielten, stimmten mit beiden Methoden gut überein, und die Bestimmung der Fondaparinux-Konzentration wurde nicht von reduzierten Faktor-X-Spiegeln im Plasma, die durch VKA-Einnahme verursacht wurden, beeinflusst. Ex-vivo-Proben von orthopädischen Patienten (n=18), die prophylaktisch mit Fondaparinux behandelt wurden, zeigten Konzentrationen zwischen 0,2 und 0,7 mikrogramm/mL 3 Stunden nach subkutaner Injektion. Es wurden keine signifikanten Unterschiede zwischen beiden Methoden bei diesen Proben festgestellt. Die präsentierten Methoden sind geeignete Werkzeuge zur Überwachung von Fondaparinux. Die lineare Kalibrationskurve im Bereich von 0,1 bis 2 mikrogramm/mL eignet sich zur Bestimmung der prophylaktischen und therapeutischen Anwendung von Fondaparinux. Beide Methoden, mit und ohne Zugabe von AT, können vollständig automatisiert im klinischen Routinebetrieb auf einem automatisierten Koagulationsanalysator (STA-Koagulationsanalysator) durchgeführt werden. Es wurden keine signifikanten Unterschiede zwischen beiden Methoden bei diesen Proben festgestellt.
Klaeffling et al. (Do,) untersuchten diese Frage.
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