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Trotz der breiten Förderung in den Lehrplänen der Hochschulbildung und institutionellen Rahmenbedingungen werden die generischen Kompetenzen der Interdisziplinarität, Innovation und sozialen Verantwortung selten rigoros gemessen oder hinsichtlich dessen untersucht, was sie tatsächlich beinhalten, wie sie in Bewertungsinstrumenten operationalisiert werden und ob sie gemeinsame zugrunde liegende Elemente teilen. Diese Studie schließt diese Lücke durch eine systematische Überprüfung der Instrumente, die zur Bewertung dieser drei Kompetenzen in der Hochschulbildung verwendet werden, und analysiert Artikel, die zwischen 2020 und 2025 in den Datenbanken Web of Science, Scopus und ERIC veröffentlicht wurden. Nach den PRISMA-Richtlinien für systematische Literaturübersichten wurden 17 empirische Studien ausgewählt und hinsichtlich ihrer psychometrischen Eigenschaften sowie der Operationalisierung jeder Kompetenz analysiert. Die Ergebnisse zeigen eine signifikante methodologische Heterogenität bei den Validierungsverfahren, wobei Innovation und Interdisziplinarität stärkere psychometrische Beweise als soziale Verantwortung aufweisen. Wichtiger ist, dass wir durch eine qualitative thematische Analyse der Instrumentenitems, die vom Framework der generischen Kompetenzen des Tuning-Projekts geleitet wird, welches aufgrund seiner international anerkannten Klassifikation generischer Kompetenzen und seiner umfangreichen Anwendung in Hochschulkontexten ausgewählt wurde, vier transversale Fähigkeiten identifiziert haben, die allen drei Kompetenzen gemeinsam sind: Problemlösung, Kommunikation, Kreativität und Entscheidungsfindung. Diese Erkenntnis legt nahe, dass Interdisziplinarität, Innovation und soziale Verantwortung nicht als isolierte Kompetenzen betrachtet werden sollten, sondern als komplexe Konstrukte, die auf einem gemeinsamen Fundament grundlegender Fähigkeiten basieren. Diese Anerkennung der gemeinsamen Grundlage hat direkte Auswirkungen auf die Kompetenzbewertung, das Curriculum-Design und die institutionelle Politik in der Hochschulbildung.
Martín et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.
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