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Zusammenfassung Diese Studie präsentiert die Ergebnisse von Mediatoranalysen im Rahmen einer randomisierten kontrollierten Studie zur kognitiven Verhaltenstherapie (CBT) für Jugendliche, die absichtlichen Selbstschaden (DSH) begehen. Die Studie umfasste 90 Personen im Alter von 15 bis 35 Jahren, die zufällig entweder der CBT zusätzlich zur üblichen Behandlung oder nur der üblichen Behandlung zugewiesen wurden. Die Ergebnisse zeigten, dass Veränderungen im DSH teilweise durch Veränderungen in den Schwierigkeiten der Emotionsregulation mediiert wurden, insbesondere durch Schwierigkeiten mit der Impulskontrolle und zielgerichtetem Verhalten. Darüber hinaus wurde die potenzielle mediierende Rolle von Symptomen einer Depression, Angst und suizidalen Gedanken untersucht. Obwohl die CBT-Intervention Depression, Angst und suizidale Gedanken signifikant reduzierte, spielten diese Messungen der Schwere der Symptome keine mediierende Rolle. Diese Ergebnisse legen nahe, dass Interventionen für DSH nicht primär auf psychische Störungen, die mit DSH verbunden sind, fokussiert werden sollten, sondern spezifisch auf DSH und auf bestimmte Schwierigkeiten in der Emotionsregulation abzielen sollten. Copyright © 2008 John Wiley & Sons, Ltd.
Slee et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.