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In der Annahme, dass ein erheblicher Teil der aktuellen ethnobiologischen Forschung weiterhin kulturelle Variation im traditionellen ökologischen Wissen (TEK) und dessen Praktiken übersieht, untersucht dieses Papier die potenziellen Auswirkungen von geschlechtsspezifisch unausgewogener Forschung auf die Datenerhebung, Hypothesentestung sowie die Formulierung und Anwendung ethnobiologischer Inventare und Theorien. Eine multidisziplinäre Überprüfung von über 220 Studien thematisiert die weit verbreiteten Stereotypen, die der geschlechtsspezifisch unausgewogenen Feldforschung zugrunde liegen, und zeigt die Notwendigkeit für inklusivere, fein abgestimmte Studien auf, die indigenes Wissen und Praktiken nach Geschlecht disaggregieren. Das Papier skizziert die Faktoren, die der geschlechtsspezifischen räumlichen und zeitlichen Variation in der Exposition gegenüber Ökosystemen und traditionellem ökologischen Wissen in ländlichen Gesellschaften weltweit zugrunde liegen, und erörtert, wie diese Faktoren zu Geschlechterunterschieden im Wildnahrungsgewerbe, der Erhaltung von Biodiversität und Agrarbiodiversität, dem Management natürlicher Ressourcen sowie der Übertragung und Erhaltung heiliger und weltlicher Bräuche beitragen. Die Überprüfung schließt mit Vorschlägen zur Gestaltung und Umsetzung von inklusiverer Forschung.
Pfeiffer et al. (Do,) haben diese Frage untersucht.
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