Key points are not available for this paper at this time.
Das Gebiet der Psychoneuroimmunologie hat in den letzten zwei Jahrzehnten eine Explosion empirischer Erkenntnisse erlebt. Die Forschung hat die Mechanismen dokumentiert, durch die stressige Emotionen die Funktion der weißen Blutkörperchen verändern. Stress verringert die Reaktion der weißen Blutkörperchen auf viral infizierte Zellen und Krebszellen. Darüber hinaus ist die Impfung bei gestressten Personen weniger wirksam, und Wunden heilen bei gestressten Personen weniger schnell. Während Stress die Aktivität einiger weißer Blutkörperchen verringert, beeinträchtigt Stress nicht die Funktion aller Arten von weißen Blutkörperchen. Tatsächlich werden einige Arten von Autoimmunerkrankungen, die bestimmte Untergruppen von weißen Blutkörperchen betreffen, durch Stress verschärft. Die Literatur dokumentiert die Wirksamkeit von Gesprächstherapie-Interventionen zur Veränderung der Parameter des Immunsystems und zur Verbesserung der Fähigkeit des Körpers, Krankheiten zu bekämpfen. Auch der Einfluss des chronischen Stresses von Armut auf die Funktion des Immunsystems wird in der Literatur dokumentiert.
Jill Littrell (Thu,) hat diese Frage untersucht.