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Die humanitäre psychologische Unterstützung als organisiertes Feld ist relativ jung. Pioniere auf diesem Gebiet waren hauptsächlich damit beschäftigt, psychologische Unterstützung für Flüchtlinge und intern Vertriebene in Konflikt- und Nichtkonfliktsituationen bereitzustellen. Dieser Artikel beschreibt grundlegende Prinzipien für die Gestaltung von Programmen und Interventionen zur psychologischen Unterstützung. Die Internationale Föderation der Roten Kreuzes und des Roten Halbmondes (IFRC) begann 1991 ein Programm zur psychologischen Unterstützung. Die IFRC wählte psychologische Erste Hilfe als ihr Modell für die Umsetzung in Entwicklungsländern. Psychologische Erste Hilfe entspricht allen Prinzipien für die Gestaltung von Programmen zur psychologischen Unterstützung und ist auf einzelne Gemeinschaften zugeschnitten. Die erste Generation von Programmen zur psychologischen Unterstützung unterschied sich dramatisch je nach den Ländern, in denen sie entwickelt wurden. Eine zweite Generation von Programmen zur psychologischen Unterstützung entwickelte sich als Reaktion auf das Erdbeben/Tsunami vom 26. Dezember 2004. Die internationalen Richtlinien des Inter-Agency Standing Committee konsolidierten die Fortschritte der Programme der zweiten Generation und lieferten einen klaren Hinweis auf die breite Akzeptanz der Bedeutung der psychologischen Unterstützung. Ein Einblick in die dritte Generation von Programmen zur psychologischen Unterstützung wird gegeben, und es wird eine Mahnung für eine empirischere Bewertung der Wirksamkeit von Interventionen ausgesprochen.
Gerard A. Jacobs (2007) untersuchte diese Frage.