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Ziel: Angst ist bei Menschen mit Multipler Sklerose (MS) häufig. Wenig ist über die Faktoren bekannt, die mit Angst in Zusammenhang stehen. Ziel war es, Faktoren zu identifizieren, die mit dem Vorhandensein von Angst assoziiert sind. Methode: Dies war eine Kohortenstudie. Den Teilnehmern wurden Fragebögen zugesandt, um Faktoren zu messen, die potenziell mit Angst in Zusammenhang stehen. Die Faktoren umfassten Behinderung, Depression, Selbstwirksamkeit, Kontrollüberzeugung, allgemeinen Stress, psychische Belastung und spezifische Faktoren der MS. Teilnehmer mit signifikanten Angstniveaus, gemessen mit der Hospital Anxiety and Depression Scale (HADS), wurden mit jenen verglichen, die nicht ängstlich waren. Ergebnisse: Von den 157 Teilnehmern, die an der Studie teilnahmen, waren 89 (57%) klinisch ängstlich. Ängstliche Teilnehmer wiesen ein niedrigeres Niveau an Selbstwirksamkeit (p < 0,001), ein höheres Maß an Behinderung (p < 0,001), ein höheres Maß an Depression (p < 0,001) und ein höheres Maß an Stress (p < 0,001) auf. Die Regressionsanalyse zeigte, dass das Erleben von Depression (χ2 = 5,05, OR = 1,32, p < 0,05) der einzige Faktor war, der signifikant vorhersagte, ob jemand ängstlich war oder nicht, und 46% der Varianz erklärte. Fazit: Es gab eine hohe Prävalenz von Angst bei Menschen mit MS. Depression, niedrige Selbstwirksamkeit, Behinderung und Stress erhöhten die Wahrscheinlichkeit, Angst zu erleben. Auswirkungen auf die Rehabilitation: Angst und Depression sind bei Menschen mit Multipler Sklerose häufig. Es ist wichtig, Menschen zu identifizieren, die Angst empfinden, da dies ihre Fähigkeit beeinträchtigen kann, sich an der Rehabilitation zu beteiligen. Die Wahrnehmung der eigenen Behinderung kann sich erheblich auf die Stimmung auswirken. Rehabilitationsprogramme sollten Möglichkeiten zur Steigerung der Selbstwirksamkeit der Menschen einschließen.
Garfield et al. (Mittwoch) untersuchten diese Frage.