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Laut dem Vorwort zielt dieses Buch darauf ab, Psychiater über die Grenzgebiete zwischen Psychiatrie und Neurologie zu unterrichten und insbesondere darüber, wie Krankheiten oder Dysfunktionen des Gehirns Verhalten beeinflussen. Der Band ist von mehreren Autoren verfasst und enthält Essays, die von didaktischen und bewährten Beschreibungen des "organischen Psychosyndroms" und der "Frontallappenfunktionen" bis hin zu einer Präsentation zeitgenössischer klinischer Untersuchungen zu den Symptomen der Huntington-Krankheit reichen. Die meisten Kapitel sind semiologisch gehalten und schenken der biologischen Basis der klinischen Veränderungen wenig Beachtung. In diesem Zusammenhang kann man nicht umhin, erstaunt zu sein, wie wenig des beschreibenden Materials quantifiziert oder einem spezifischen Kontrollverfahren unterzogen wurde. Bestimmte Kapitel stechen hervor und könnten den Weg für eine substanzreichere zukünftige Ausgabe weisen. Dr. Benson macht mehrere hilfreiche klinische Punkte bei der Diskussion der Unterschiede zwischen funktionalen und organischen Sprachstörungen. Felix Post analysiert nachdenklich die gemeinsamen und
F. Plum (Sa.) hat diese Frage untersucht.