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Im Para-Sport besteht das Ziel der Klassifikation darin, die Auswirkungen von Beeinträchtigungen auf den Ausgang des Wettbewerbs zu minimieren. Trotz der Anforderungen des Internationalen Paralympischen Komitees, dass die Klassifikation evidenzbasiert und sportartspezifisch sein muss, verwenden Sportarten für Athleten mit Sehbehinderung, einschließlich Fußball, in fast allen Sportarten dieselben generischen Klassen. Ziel dieser Studie war es, mit Experten zu konsultieren, um die Bedürfnisse und Herausforderungen bei der Entwicklung eines code-konformen Klassifikationssystems für den Fußball mit Sehbehinderung zu ermitteln. Ein Gremium von 18 Experten mit internationaler Erfahrung im Fußball mit Sehbehinderung (16,8 ± 10,2 Jahre) nahm an einer dreirunden Delphi-Studie teil, die Online-Umfragen verwendete. Die Ergebnisse zeigten, dass das Gremium nicht der Meinung war, dass das aktuelle System das Ziel der Klassifikation vollständig erfüllt. Das Gremium identifizierte Maßnahmen der visuellen Funktion, die es für relevant hält, die jedoch derzeit während der Klassifikation nicht gemessen werden, einschließlich dynamischer Schärfe, Tiefen- und Bewegungswahrnehmung sowie Kontrast- und Lichtempfindlichkeit. Darüber hinaus identifizierten sie technische Fähigkeiten wie Ballkontrolle, Dribbling und Passen sowie wahrnehmungs-kognitive Fähigkeiten, die am wahrscheinlichsten von Sehbehinderungen betroffen sind. Die Ergebnisse zeigen die Notwendigkeit von Veränderungen auf und bieten einen Rahmen für zukünftige Forschungen zur Entwicklung einer evidenzbasierten Klassifikation für Fußball mit Sehbehinderung.
Runswick et al. (Sun,) untersuchten diese Frage.