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Akute Appendizitis (AA) ist ein häufiges chirurgisches Problem, das mit einer Akutphase-Reaktion verbunden ist. Frühere Studien haben gezeigt, dass Zytokine und Akutphase-Proteine aktiviert werden und als Indikatoren für die Schwere der Appendizitis dienen können. Ziel dieser Studie war es, den diagnostischen Wert verschiedener Serumentzündungsmarker bei der Erkennung von phlegmonöser oder perforierter Appendizitis bei Kindern zu vergleichen. Daten wurden prospektiv bei 211 aufeinanderfolgenden Kindern gesammelt. Eine Laparotomie wurde bei 189 Patienten mit Verdacht auf AA durchgeführt. Die Patienten wurden in Gruppen unterteilt: nicht-chirurgische Bauchschmerzen, frühe Appendizitis, phlegmonöse oder gangränöse Appendizitis, perforierte Appendizitis. Die Zahl der weißen Blutkörperchen (WBC), das Serum C-reaktives Protein (CRP), Interleukin-6 (IL-6), Tumornekrosefaktor α (TNF-α), saure α1-Glykoprotein (α1GP), Endotoxin und die rote Blutkörperchen-Sedimentationsreaktion (ESR) wurden zum Zeitpunkt der Aufnahme geschätzt. Die diagnostische Leistung wurde anhand von Receiver Operating Characteristic (ROC) Kurven analysiert. Die WBC-Zahl, CRP und IL-6 korrelierten signifikant mit der Schwere der Appendizitisentzündung. Die Identifizierung von Kindern mit schwerer Appendizitis wurde durch IL-6 oder CRP unterstützt, jedoch nicht durch WBC. Zwischen IL-6 und CRP gab es keine signifikanten Unterschiede in der diagnostischen Verwendung. Laborergebnisse sollten im Rahmen der klinischen Beurteilung integriert betrachtet werden. Kritisch verwendet, liefern CRP und IL-6 Chirurgen gleichwertige ergänzende Informationen, um die Notwendigkeit einer dringenden Operation zu erkennen.
Sack et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.