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Glucagonähnliches Peptid-1 (GLP-1) ist ein Inkretinhormon, das hauptsächlich von intestinalen L-Zellen als Reaktion auf die Nahrungsaufnahme ausgeschüttet wird. GLP-1 hat wohltuende Effekte für die Glukosehomöostase, da es die Insulinsekretion aus den beta-Zellen der Bauchspeicheldrüse stimuliert, die Magenentleerung verzögert, das Plasmakonzentrat von Glucagon senkt, die Nahrungsaufnahme reduziert und die Glukoseentsorgung anregt. Daher wurden GLP-1-basierte Therapien wie GLP-1-Rezeptoragonisten und Inhibitoren der Dipeptidyl-Peptidase-4 entwickelt, die ein inaktivierendes Enzym für GLP-1 sind, zur Behandlung von Typ-2-Diabetes. Neben den glukosesenkenden Effekten deuten aufkommende Daten darauf hin, dass GLP-1-basierte Therapien auch entzündungshemmende Wirkungen bei chronischen entzündlichen Erkrankungen wie Typ-1- und Typ-2-Diabetes, Atherosklerose, neurodegenerativen Erkrankungen, nichtalkoholischer Steatohepatitis, diabetischer Nephropathie, Asthma und Psoriasis zeigen. Diese Übersicht skizziert die entzündungshemmenden Wirkungen von GLP-1-basierten Therapien auf mit chronischer Entzündung verbundene Erkrankungen in vivo und in vitro sowie deren molekulare Mechanismen der entzündungshemmenden Wirkung.
Lee et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.