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EINFÜHRUNG: Postpartale Depression (PPD) ist eine der weltweit größten psychologischen Störungen, die sowohl Mutter als auch Kind betrifft. Ziel dieser Studie war es, das Risiko von PPD mit geburtshilflichen und demografischen Variablen bei saudi-arabischen Frauen zu korrelieren. MATERIAL UND METHODEN: Daten wurden durch Interviews mit Frauen 8-12 Wochen nach der Entbindung gesammelt. PPD-Symptome wurden als vorhanden definiert, wenn die Probanden einen Edinburgh Postnatal Depression Scale-Wert von 10 oder mehr hatten. Zu den in dieser Studie berücksichtigten Variablen gehören Alter, Bildung, Beruf, Parität, Geschlecht des Babys, Schwangerschaftsdauer, Entbindungsart, Hämoglobinwert, Anämie und während der Schwangerschaft eingenommene Eisenpräparate. ERGEBNISSE: Von den 352 Frauen nach der Entbindung lag die Prävalenz des Risikos für PPD-Symptome bei 117 (33,2%). Unter den PPD-symptomatischen Frauen hatten 66 (39,8%) niedrige Hämoglobinwerte, und 45 (40,5%) Frauen waren während der Schwangerschaft anämisch (P≤0,05). Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass frühe postpartale Anämie, angezeigt durch niedrige Hämoglobinwerte, ein signifikanter Risikofaktor für PPD ist (adjustierte Odds Ratio 1,70, 95% Konfidenzintervall 1,05-2,74; P=0,03). Andere Variablen, einschließlich Alter, Parität, Bildung, Beruf und Entbindungsart, waren nicht signifikant korreliert (P=0,15-0,95), aber zeigten marginale Hinweise auf das Risiko depressiver Symptome. FAZIT: Ein niedriger Hämoglobinwert und Anämie während der Schwangerschaft waren Risikofaktoren für PPD bei saudi-arabischen Frauen. Viele andere Faktoren könnten ebenfalls als Risikofaktoren betrachtet werden, wie Alter, Beruf und Parität. Anämische Frauen brauchen mehr Aufmerksamkeit und sollten bezüglich ihrer PPD untersucht und bei Bedarf behandelt werden.
Abdulghani et al. (Sa,) haben diese Frage untersucht.