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Wie können Unternehmen profitabel kostenlose Produkte anbieten? Dieses Papier bietet eine neuartige Antwort und formuliert Abwägungen im Bereich des Designs von Informationsprodukten. Wir führen ein formales Modell der zweiseitigen Netzwerkexternalitäten basierend auf der Lehrbuchökonomie ein – eine Mischung aus Katz- und Shapiro-Netzeffekten, Preisdiskriminierung und Produktdifferenzierung. Externalitätsbasierte Komplementäre nutzen jedoch einen anderen Mechanismus als entweder das Binden oder das Lock-in, selbst wenn sie helfen, viele aktuelle Strategien zu erklären, wie die von Unternehmen, die Betriebssysteme, Internetbrowser, Spiele, Musik und Videos verkaufen. Das hier präsentierte Modell argumentiert für drei einfache, aber nützliche Ergebnisse. Erstens kann ein Unternehmen auch in Abwesenheit von Wettbewerb rational in ein Produkt investieren, das es für alle Ewigkeit verschenken will. Zweitens identifizieren wir unterschiedliche Märkte für Inhaltsanbieter und Endverbraucher und zeigen, dass beide ein Kandidat für ein kostenloses Gut sein können. Drittens kann die Produktkopplung über Märkte hinweg das Wohlergehen der Verbraucher erhöhen, selbst wenn sie den Gewinn der Unternehmen steigert. Das Modell generiert auch überprüfbare Hypothesen über die Größe und Richtung der Netzwerkeffekte und bietet Erkenntnisse für Regulierungsbehörden, die versuchen, das Antitrustrecht auf Netzwerkmärkte anzuwenden.
Parker et al. (Sat,) untersuchten diese Frage.