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Das Middle East Respiratory Syndrome Coronavirus (MERS-CoV) verursacht schwere Atemwegsinfektionen und infiziert weiterhin Menschen, was zu einer hohen Sterblichkeitsrate (34,3% im Jahr 2019) beiträgt. In Abwesenheit eines verfügbaren lizenzierten Impfstoffs und antiviraler Mittel wurden therapeutische humane Antikörper als Kandidaten für die Behandlung vorgeschlagen. In dieser Studie wurden humane monoklonale Antikörper isoliert, indem B-Zellen aus PBMC-Zellen des Patienten mit vorfusion-stabilisierten Spike (S)-Sonden und einer direkten Immunoglobulin-Klonierungsstrategie sortiert wurden. Wir identifizierten sechs spezifische Antikörper für die Rezeptorbindungsdomäne (RBD) und fünf spezifische Antikörper für S1 (nicht-RBD), von denen nur die RBD-spezifischen Antikörper eine hohe neutralisierende Potenz (IC50 0,006-1,787 μg/ml) sowie hohe Affinität zu RBD zeigten. Bemerkenswert ist, dass die passive Immunisierung mit einem hochpotenten Antikörper (KNIH90-F1) in einer relativ niedrigen Dosis (2 mg/kg) transgene Mäuse, die menschliches DPP4 exprimieren, vollständig vor einer letalen Herausforderung durch MERS-CoV schützte. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass humane monoklonale Antikörper, die mithilfe der rational gestalteten vorfusion MERS-CoV S-Sonde isoliert wurden, als potenzielle Kandidaten für die Entwicklung therapeutischer und/oder prophylaktischer antiviraler Mittel gegen MERS-CoV-Infektionen beim Menschen betrachtet werden könnten.
Choi et al. (Fri,) untersuchten diese Frage.
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