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Soft-Normalöffnungsstellen (SNOP) sind eine aufkommende Lösung für verteilte Netzwerke (DNs), um Spannungsverletzungen und Versorgungsengpässe zu beheben, die durch die zunehmende Integration verteilter Energiequellen und neuer Lastarten verursacht werden. Basierend auf Leistungselektronik können SNOPs traditionelle Verknüpfungsschalter zur Regelung des Energieflusses, zur Spannungsanpassung und zur Verbesserung der Energiequalität ersetzen, wodurch die Steuerbarkeit und Flexibilität der DNs erhöht werden. Bestehende SNOPs, die in Demonstrationsprojekten und der Literatur zu finden sind, basieren im Allgemeinen auf der rückseitig angeschlossenen Spannungsquelle (VSC). Da mit zunehmender Anzahl angeschlossener Einspeisepunkte mehr VSCs mit voller Leistung benötigt werden, ist diese Lösung in Szenarien mit flexibler Multileitungsverbindung aufgrund der hohen Geräte- und Volumenkosten unwirtschaftlich. Alternativ schlägt dieser Artikel eine Serien–Shunt-Multiport-SNOP (S²-MSNOP) vor, die auf einer kaskadierten H-Brückenstruktur und einer Serien–Shunt-Anordnung basiert. Die vorgeschlagene Topologie kann ihre Ports einfach erweitern, indem die Anzahl der Untermodulen mit kleinerer Leistung erhöht wird, was die Geräte- und Volumenkosten senkt. Die Betriebsprinzipien und Steuerstrategien der S²-MSNOP werden ausführlich erläutert. Verifizierungen an einem 1-MVA-Simulationsmodell und einer auf 3,3 kVA skalierten experimentellen Plattform beweisen die Machbarkeit und Wirksamkeit der S²-MSNOP.
Zhang et al. (Di.) haben diese Frage untersucht.