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Das aktuelle Verständnis der Mechanismen, durch die das Zellwachstum reguliert wird, hinkt erheblich hinter unserem Wissen über die komplexen Prozesse, die den Zellzyklus steuern, hinterher. Jüngste Studien deuten darauf hin, dass der Mammalian Target of Rapamycin (mTOR)-Weg ein zentraler Regulator des Zellwachstums über die Regulation der Proteinsynthese ist. Die wichtigsten mTOR-Effektoren des Zellwachstums sind der eukaryotische Initiationsfaktor 4E-bindende Protein 1 (4EBP-1) und die ribosomale Protein-S6-Kinase (S6K). Hier werden wir die aktuellen Modelle für die mTOR-abhängige Regulation der Ribosomenfunktion und -biogenese sowie deren Rolle bei der Koordination von Wachstumsfaktor- und Nährstoffsignalisierung zur Förderung der Homöostase von Zellwachstum und -proliferation überprüfen. Besonders hervorzuheben ist die Rolle der S6K1-Signalisierung, und wir werden die Schnittstellen mit anderen wichtigen Wachstumsregulationswegen beleuchten. Schließlich werden wir die Auswirkungen der S6K-Signalisierung und die daraus resultierende Rückkopplungsregulation des PI3K/Akt-Wegs auf Krankheitsprozesse, einschließlich Krebs, diskutieren.
Jastrzebski et al. (Mon.) untersuchten diese Frage.