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Basierend auf Lebensgeschichte-Interviews mit sechzig Männern und Frauen in Nordostengland, die im ‚Niedriglohn-Nulllohn-Zyklus‘ gefangen waren, beschreibt dieser Artikel, wie Menschen in Armut über Armut sprechen – sowohl in Bezug auf sich selbst als auch auf andere. Paradoxerweise stimmten die Interviewten einer kraftvollen Reihe von Ideen zu, die Armut leugneten und ‚die Armen‘ moralisch verurteilten. Diese Ergebnisse werden auf vier Arten theoretisiert: Erstens verwendeten die Informanten enge Vergleichspunkte, die das Gefühl relativer Armut und Entbehrung verminderten; zweitens spiegelt die Abgrenzung von ‚den Armen‘ anhaltende Stigmatisierung und Scham wider, wird jedoch durch gegenwärtige Formen der ‚Schmarotzer-Phobie‘ zusätzlich verstärkt; drittens artikulieren Diskurse über die ‚unwürdige Armut‘ einen allgemeineren zeitgenössischen Vorurteil gegen die Arbeiterklasse, was den Antrieb verstärkt, sich von ‚den Armen‘ abzugrenzen (und sich nicht mit der Arbeiterklasse zu identifizieren); und viertens kann die hegemoniale Orthodoxie, die ‚die Armen‘ für ihre Armut verantwortlich macht, leichter in Kontexten dominieren, in denen solidarischere Formen des Lebens in der Arbeiterklasse abnehmen.
Shildrick et al. (Mi,) untersuchten diese Frage.