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Ein Verständnis der Reaktion von Weizenertrag und Ertragsstabilität auf Düngung ist wichtig für eine nachhaltige Weizenproduktion. Ein 36-jähriges Langzeitdüngungsexperiment wurde durchgeführt, um den Ertrag und die Ertragsstabilität von Winterweizen zu bewerten. Es wurden fünf Düngeschemata verglichen, darunter (1) CK, keine Düngung; (2) NPK, nur anorganischer Dünger; (3) O, nur organischer Dünger; (4) NPKO, 50% NPK plus 50% O, und (5) HNPKO, 80% NPK plus 80% O. Der größte Ertragsanstieg wurde in HNPKO verzeichnet, gefolgt von NPKO, wobei O den niedrigsten mittleren Ertragsanstieg produzierte. Über die 36 Jahre lag die Rate des Weizenertragsanstiegs in den gedüngten Parzellen zwischen 95,31 kg ha−1 Jahr−1 in HNPKO und 138,65 kg ha−1 Jahr−1 in O. Die Ertragsstabilitätsanalyse unter Verwendung der additiven Haupteffekte und multiplikativen Interaktionen (AMMI) wies 62,3%, 26,3% und 11,4% der Quadratsummen den Düngungseffekt, dem Umwelteffekt und dem Interaktionseffekt von Düngung × Umwelt zu. Die Kombination aus anorganischer und organischer Düngung (NPKO und HNPKO) schien stabilere Erträge zu erzeugen als O oder NPK, mit niedrigeren Variationseffekten und AMMI-Stabilitätswerten. Allerdings schien Weizen, der mit O angebaut wurde, am meisten anfällig für den Klimawandel und am wenigsten produktiv unter den gedüngten Parzellen zu sein. Signifikante Korrelationen zwischen Kornertrag und Bodeneigenschaften sowie mit der mittleren Lufttemperatur wurden beobachtet. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass anorganischer + organischer Dünger den Weizenertrag und dessen Stabilität durch Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit und Verringerung der Variabilität gegenüber dem Klimawandel erhöhen kann.
Chen et al. (Fri,) untersuchten diese Frage.