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Zusammenfassung Obwohl das Reisen von Studenten ein wichtiges globales Phänomen ist, haben nur wenige interkulturelle Studien dieses Thema untersucht. Diese Studie untersucht daher chinesische (n = 352) und kanadische (n = 295) Universitätsstudenten in Bezug auf drei Fragen: (1) Gibt es Ähnlichkeiten und Unterschiede in ihren Reisemotiven?; (2) Sind „Flucht“-Motive wichtiger als „Such“-Motive? und (3) Inwieweit beeinflussen Geschlecht und Kultur die Reisemotive der Studenten? Analysen zeigten, dass fünf von sieben Motiven (Erfolg, anders und neu sein, Risikobereitschaft, Lernen und Flucht vor persönlichen, sozialen und physischen Druck) signifikant zwischen Kanadiern und Chinesen unterschiedlich waren. Flucht war nicht signifikant wichtiger als Suche, und obwohl die Interaktion zwischen Kultur und Geschlecht nicht signifikant war, war Geschlecht allein für fünf der sieben Motive (Lernen, ähnliche Leute, Familiensinn, anders und neu sein und Risikobereitschaft) signifikant. Insgesamt untersucht diese Studie die interkulturelle Anwendbarkeit von Präferenzskalen für Freizeitaktivitäten und gibt mehrere Empfehlungen für Tourismuspraktiker.
Wang et al. (Fri,) untersuchten diese Frage.