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Eine umfassende Theorie, hier als Hypothese der differentiellen Grenzflächenspannung für die Selbstumstrukturierung embryonaler Zellen und Gewebe bezeichnet, wird vorgestellt. Diese Umstrukturierungen umfassen Sortierung, Mischung und Bildung von Schachbrettmustern in heterotypischen Aggregaten embryonaler Zellen sowie die totale oder partielle Einhüllung, Trennung und Dissociation von Geweben. Diese breit gefasste Theorie berücksichtigt die Aktion aller derzeit bekannten zytoskeletalen Komponenten und Zelladhäsionsmechanismen. Die Theorie wird verwendet, um Bedingungen für die oben genannten Zell- und Gewebeumstrukturierungen abzuleiten. Finite-Elemente-basierte Computersimulationen, die zwei oder mehr Zelltypen einbeziehen, bestätigen diese Bedingungen.
G. Wayne Brodland (Fri,) hat diese Frage untersucht.