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MinD bindet an Phospholipidvesikel in Gegenwart von ATP und wird von MinE freigesetzt, das die MinD-ATPase stimuliert. Die Membranbindung erfordert eine kurze konservierte C-terminale Region, die das Potenzial hat, eine amphipathische Helix zu bilden. Diese Erkenntnis hat zu einem Modell geführt, in dem die Bindung von ATP die Bildung oder Zugänglichkeit dieser Helix reguliert, die dann in die Membrandoppelschicht eingebettet wird. Um dieses Modell zu testen, ersetzten wir jede der vier hydrophoben Reste innerhalb dieser potenziellen Helix durch Tryptophan oder einen geladenen Rest. Die Einführung einer negativ geladenen Aminosäure verringerte die Membranbindung von MinD und seine Fähigkeit, MinC zu aktivieren. Im Gegensatz dazu behielten Mutanten mit Tryptophan-Substitutionen die Fähigkeit, an die Membran zu binden und MinC zu aktivieren. Die Analyse der Fluoreszenzemission von den Tryptophan-Mutanten F263W, L264W und L267W bestätigte, dass diese Tryptophan-Reste in das hydrophobe Innere der Doppelschicht eingefügt wurden. Wir schließen daraus, dass die Membranbindung von MinD das Eindringen der hydrophoben Reste innerhalb der C-terminalen amphipathischen Helix in das hydrophobe Innere der Doppelschicht beinhaltet.
Zhou et al. (Wed,) untersuchten diese Frage.