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Die vorliegende Forschung untersuchte den Einfluss von wahrgenommener Eigentümerschaft (selbst/ andere) und wahrgenommener Wählbarkeit (selbst/ andere) von Aktien auf die Gehirnaktivität und analysierte, ob unterschiedliche Gehirnreaktionen auf Aktienergebnisse aufgrund wahrgenommener Unterschiede in der Eigentümerschaft von Aktien durch die wahrgenommene Wählbarkeit von Aktien moduliert würden. Wir verwendeten ein 2 (Aktienwähler: selbst, andere) × 2 (Aktienbesitzer: selbst, andere) Design innerhalb des Subjekts, um vier Arten von Wähler-Besitzer-Beziehungen darzustellen. Gehirnpotenziale wurden aufgezeichnet, während die Teilnehmer steigende und fallende Aktienkurse beobachteten. Die Ergebnisse zeigten, dass Beobachtungen von Aktienergebnissen unter vier Arten von Wähler-Besitzer-Beziehungen differenzierte feedbackbezogene Negativität (d-FRN: Unterschiede in den FRN-Wellen zwischen Verlusten und Gewinnen, die Verstöße gegen die Erwartung von Aktienergebnissen widerspiegeln) hervorriefen: 1) Selbstgewählte, anderweitig besessene Aktien erzeugten signifikant größere d-FRN-Diskrepanzen als selbstgewählte, selbstbesessene Aktien, was auf einen größeren Erwartungsverstoß gegenüber Verlusten anderer als gegenüber eigenen hinweist und einen umgekehrten Eigentumseffekt demonstriert. Darüber hinaus zeigten Menschen mit hohen Gewissenhaftigkeit einen Anstieg dieses Trends, was eine stärkere Berücksichtigung anderer nahelegt; 2) Selbstgewählte, selbstbesessene Aktien und anderweitig gewählte, selbstbesessene Aktien wiesen keine signifikante d-FRN-Diskrepanz auf, was keinen Wählbarkeitseffekt über den Eigentumseffekt hinaus zeigt; 3) Anderweitig gewählte, selbstbesessene Aktien erzeugten eine signifikant stärkere d-FRN-Diskrepanz als anderweitig gewählte, anderweitig besessene Aktien, was einen Eigentumseffekt demonstriert; 4) Selbstgewählte, anderweitig besessene Aktien erzeugten eine signifikant stärkere d-FRN-Diskrepanz als anderweitig gewählte, anderweitig besessene Aktien, was einen Wählbarkeitseffekt offenbart. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass der Eigentumseffekt durch Gewissenhaftigkeit, die durch wahrgenommene Wählbarkeit in der Agenturbeziehung induziert wird, umgekehrt werden könnte, während der Wählbarkeitseffekt unter dem Einfluss wahrgenommener Eigentümerschaft abgeschwächt wird und sogar verschwindet.
Shang et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.
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