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Der Erwerb psychologischer Fähigkeiten und Eigenschaften (PSCs) ist ein wichtiger Aspekt der Karriereentwicklung im Sport. PSCs können Athleten mit den Ressourcen ausstatten, die sie benötigen, um Karriereübergänge zu meistern. Der Entwicklung von PSCs in den Karrieren von professionellen Eishockeyspielern wurde wenig Beachtung geschenkt. Daher war das Ziel dieser Studie, die Entwicklung von PSCs bei Spielern der National Hockey League (NHL) zu untersuchen. Mithilfe der interpretativen Beschreibungsmethodik führten wir individuelle halbstrukturierte Interviews mit sechs NHL-Spielern (4 aktuelle Spieler, 2 ehemalige Spieler) durch. Die Daten wurden wörtlich transkribiert und einer reflexiven thematischen Analyse unterzogen. Die Ergebnisse wurden um drei Karrierephasen (Junioren-, Amateur- und Profieishockey) organisiert. Im Amateurhockey entwickelten die Teilnehmer interpersonelle (Teamarbeit, Führungsfähigkeiten, Verantwortlichkeit und ein guter Teamkollege zu sein) sowie individuelle (Arbeitsmoral, Disziplin und Engagement) psychologische Eigenschaften in einem unterstützenden sozialen Umfeld. Während des Juniorenhockeys entwickelten die Teilnehmer leistungsorientierte psychologische Eigenschaften (Umgang mit Widrigkeiten, Fokus auf die Gegenwart, emotionale Regulierung, Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und eine positive Einstellung) sowie psychologische Fähigkeiten (Widrigkeiten als Herausforderung umformulieren), die aus Erfahrungen mit Schwierigkeiten und Erfolgen resultierten. Schließlich entwickelten und verfeinerten sie während des Profieishockeys leistungsorientierte psychologische Fähigkeiten (Visualisierung, Selbstgespräche, Reflexion und Gedankenstopp), während sie gleichzeitig darauf achteten, ein guter Teamkollege zu sein, um ihre Karriere-Langlebigkeit zu fördern. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass es ein chronologisches Muster in der Entwicklung von PSCs unter den studierten NHL-Spielern gab. Eine praktische Implikation ist, dass der Aufbau grundlegender psychologischer Eigenschaften die spätere Entwicklung leistungsorientierter PSCs erleichtern kann.
Pankow et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.
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