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ZIEL: In dieser Studie beabsichtigten wir, die spatio-temporal image correlation (STIC) Darstellung anzuwenden, um die virtuellen Ebenen der interventrikulären und interatrialen Septen (IVS, IAS) sowie die Ebene der atrioventrikulären (AV) Anuli direkt distal zu den halbohmbildenden Klappen (koronale atrioventrikuläre (CAV) Ebene) in normalen und pathologischen fetalen Herzen zu visualisieren, um festzustellen, ob diese Ebenen zur fetalen Herzuntersuchung beitragen. METHODEN: Unselektierte Schwangere, die sich zur Anatomieuntersuchung meldeten, oder Patienten, die zur fetalen Echokardiographie in den zweiten und dritten Trimenon der Schwangerschaft mit Verdacht oder diagnostizierter Herzfehlbildung überwiesen wurden, wurden mit der Fünf-Ebenen-Technik unter Verwendung der STIC-Modus gescannt, um Herzvolumensätze für jede Patientin zu erhalten. Die Renderingfähigkeiten wurden eingesetzt, um die 'virtuellen Ebenen' zu erhalten, um das IVS, IAS, die AV-Anuli sowie die Größe und Ausrichtung der großen Gefäße zu bewerten. ERGEBNISSE: Insgesamt wurden 136 normale Scans durchgeführt, um eine Lernkurve für die STIC-Akquisition und Nachbearbeitung zu etablieren. Zusätzlich wurden 35 Fälle mit Herzanomalien erfasst. In 131/136 (96,3 %) normalen Scans wurden IAS und IVS erfolgreich visualisiert, während in 127/136 (93,4 %) normalen Feten die CAV-Ebene erfolgreich visualisiert wurde. In 13 anomalen Fällen verbesserte die IVS-Ebene die Bewertung des ventrikulärenSeptumdefekts (VSD), und in vier trug die IAS-Ebene zur Bewertung des Foramen ovale bei. Die Modalität verbesserte die Visualisierung der Septen und die Bewertung der Defekte sowie des Foramen ovale Klappen und des Bewegungsmusters des Foramen ovale. In fünf Fällen verbesserte die CAV-Ebene die Bewertung der Ausrichtung der großen Gefäße in Bezug auf die AV-Anuli, und in drei die Bewertung der halbohmbildenden Klappen, mit oder ohne Fehlhaltung der großen Gefäße. FOLGERUNGEN: Die STIC-Rendering-Technologie ermöglicht die Visualisierung von virtuellen Ebenen (IAS, IVS, AV-Anuli-CAV-Ebene), die unser Verständnis anatomischer Defekte klären und die Kommunikation mit dem Behandlungsteam und der Familie verbessern kann.
Yagel et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.