Diese Überprüfung hebt die Interconnectedness von psychologischem Stress, autonomer kardialer Reaktivität und neuroendokrinen/Immunsystemreaktionen hervor.
Das Immunsystem wird von Prozessen des zentralen Nervensystems beeinflusst, die durch soziale und psychologische Faktoren geprägt sind. Überlegungen zu sozialen Faktoren, intrapersonalen Prozessen und autonomer Psychophysiologie können daher zu einem umfassenderen Verständnis sowohl der Immun- als auch der Gehirnfunktion beitragen. Die hier überprüfte Forschung (a) untersucht die sozi emotionalen Faktoren, die zu Reaktionen auf kurze und chronische Stressoren beitragen oder diese moderieren, (b) bestimmt, ob stabile individuelle Unterschiede in der Herzfrequenzreaktivität neuroendokrine und immunologische Reaktionen auf einen kurzen psychologischen Stressor und auf einen Influenza-Impfstoff vorhersagen, und (c) untersucht die autonomen Ursprünge individueller Unterschiede in niedriger und hoher Herzfrequenzreaktivität und deren Beziehung zu neuroendokrinen und immunologischen Reaktionen auf chronische und akute Stressoren. Zu unseren Ergebnissen gehören: (a) Akute psychologische Stressoren aktivieren das sympathische adrenomedulläre System bei verschiedenen Individuen und beeinflussen die Immunfunktion; und (b) Individuen, die durch hohe sympathische kardiale Reaktivität auf akute psychologische Stressoren gekennzeichnet sind, zeigen auch eine relative Aktivierung des hypothalamisch-hypophysären-adrenokortikalen Systems und eine veränderte Immunfunktion.
John T. Cacioppo (Dienstag,) untersuchte diese Frage.
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