Zusammenfassung: Typ-2-Diabetes mellitus (T2DM) und chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) sind zwei chronische Erkrankungen mit erheblichem globalem Einfluss und hoher inzidenz, die häufig als Komorbiditäten auftreten. Dieser Artikel analysiert die Besonderheiten der pathophysiologischen, genetischen und epigenetischen Interaktionen sowie die therapeutischen Implikationen bei Patienten mit beiden Erkrankungen. Darüber hinaus wird das klinische Management dieser Patienten in Korrelation mit aktualisierten internationalen Richtlinien untersucht, wie der Global Initiative for Chronic Obstructive Lung Disease (GOLD) 2026 und der American Diabetes Association (ADA) 2026. Die Bedeutung einer rigorosen Überwachung, personalisierten Behandlung und des Einsatzes moderner Therapien mit nachgewiesenen Vorteilen – darunter Natrium-Glukose-Cotransporter-2-Inhibitoren (SGLT2i) und Glucagon-ähnliches Peptid-1 (GLP-1) Rezeptoragonisten – wird hervorgehoben. Die Schlussfolgerung betont die Notwendigkeit eines integrierten, multidisziplinären Ansatzes, der darauf abzielt, Komplikationen zu vermeiden, das kardiovaskuläre Risiko zu reduzieren und die Lebensqualität von komorbiden Patienten zu verbessern. Schlüsselwörter: chronisch obstruktive Lungenerkrankung, Typ-2-Diabetes mellitus, systemische Entzündung, kardiovaskuläres Risiko, Natrium-Glukose-Cotransporter-2-Inhibitoren, Glucagon-ähnliches Peptid-1 Rezeptoragonisten
Prisăcaru et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.