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Die Beziehungen zwischen dem Erreichungswinkel (fahrböschung) und anderen Indizes, die die Mobilität von Rutschungen sowie den vertikalen Abfall, die horizontale Reichweite und das Volumen der Rutschungsmassen ausdrücken, wurden anhand vereinfachter Grafiken und Regressionsgleichungen analysiert. Die Ergebnisse für 204 Rutschungen aller Größen zeigen, dass unabhängig vom Bewegungsmechanismus alle Arten von Rutschungen eine kontinuierliche Reduktion des Erreichungswinkels mit zunehmendem Volumen erfahren. Diese Reduktion beginnt bei den kleinsten Größen. Die Streuung in dieser Beziehung ist hauptsächlich auf Bewegungsmechanismen sowie auf sowohl Hindernisse als auch topographische Einschränkungen auf dem Weg zurückzuführen. Diese Synthese weist darauf hin, dass kleine Rutschungen (weniger als 0,5 × 10^6 m^3) relativ gesehen Reiseentfernungen aufweisen, die denen großer Rutschungen ähneln. Da bei den meisten kleinen Rutschungen nicht erwartet wird, dass sich der Fortschrittsmechanismus während der Bewegung ändert, deutet der Rückgang des Erreichungswinkels mit dem Volumen darauf hin, dass Skaleneffekte berücksichtigt werden sollten. Der Erreichungswinkel stellt sich als ein geeigneter Indikator für die relative Mobilität von Rutschungen heraus und ist nicht von der Fallhöhe abhängig. Schlüsselwörter: Massenauswurf, Rutschungen, Erreichungswinkel, Laufdistanz, Felslawinen, flache Rutschungen.
Jordi Corominas (Wed,) untersuchte diese Frage.