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ZUSAMMENFASSUNG Das jüngste Engagement Chinas in Afrika südlich der Sahara stellt die geostrategische Weltlage in Frage und verändert sie. In dem Artikel analysieren wir die Vereinbarungen zwischen der kongolesischen Regierung und einer Gruppe chinesischer staatseigener Unternehmen. Eine Reihe öffentlicher Infrastrukturprojekte wird mit chinesischen Krediten finanziert. Um die Rückzahlung zu garantieren, wird ein kongolesisch-chinesisches Gemeinschaftsunternehmen gegründet, das Kupfer, Kobalt und Gold abbaut und verkauft. Dies sind die größten Handels-/Investitionsvereinbarungen, die China bisher in Afrika unterzeichnet hat. Dieser Artikel möchte zur Diskussion über die Auswirkungen der Vereinbarung auf die interne Entwicklung im Kongo beitragen. Schafft sie eine ‚Win-win‘-Situation für alle oder ist es ein ungleicher Austausch? Wir umreißen die internen und internationalen Debatten und analysieren mehrere bemerkenswerte Merkmale der Vereinbarungen. Zum Schluss präsentieren wir eine ausgewogene Sicht auf die wahrscheinlichen Auswirkungen auf die kurzfristige und langfristige Entwicklung des Kongo.
Marysse et al. (Di,) haben diese Frage untersucht.