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Immer mehr Menschen mit einer Sehbehinderung nutzen Computer, um auf Informationen zuzugreifen. Diese Studie untersucht das Verhalten von 10 sehbehinderten Erwachsenen, die eine Schreibaufgabe durchführen. Momentaufnahme-Zeitmessmethoden wurden verwendet, um zu untersuchen, wie die Teilnehmer die Aufgabe absolvierten. Vier verschiedene Aspekte wurden beobachtet: ausgeführte Funktionen, Sichtlinie, verwendete Technologie und Körperhaltung. Die Körperhaltungen wurden mithilfe von RULA (McAtamney und Corlett 1993) weiter analysiert. Empfehlungen wurden jedem Teilnehmer gegeben und ihr Feedback wurde eingeholt. Alle Teilnehmer zeigten Beispiele ineffizienter Arbeitsgewohnheiten und potenziell problematischer Körperhaltungen. Das Feedback von ihnen deutete darauf hin, dass den meisten Teilnehmern einige der angesprochenen Probleme und das Ausmaß, in dem ihre Arbeit betroffen war, nicht bewusst waren. Obwohl die Teilnehmer einzigartige individuelle Profile hatten, waren allgemeine Probleme innerhalb der Gruppe offensichtlich. Dazu gehörten schlechtes Tippverhalten, seltene Nutzung von Tastenkombinationen und mangelnde Anpassung von Equipment, Möbeln und Kopiermaterial. Während viele dieser Verhaltensweisen bei Sehenden Computernutzern häufig sind, bedeutet das Vorhandensein einer Sehbehinderung, dass kompensatorische Strategien oft zu einem stärkeren negativen Einfluss auf die eingenommene Haltung führen. Wichtige Empfehlungen umfassten proaktive und kreative Strategien zur Verbesserung von Fähigkeiten und Arbeitsmethoden sowie zur Anpassung der Positionen von Equipment und Möbeln. Wichtig ist, dass diese individualisiert werden müssen aufgrund der idiosynkratischen Natur der Sehbehinderung. Die Teilnehmer erkannten die gegebenen Empfehlungen positiv an. Dennoch liegt die Verantwortung auf Institutionsebene, die notwendigen Geräte und Schulungen bereitzustellen, um dem Einzelnen den Wandel zu ermöglichen.
Douglas et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.
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