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Als die ersten Muslime im 16. Jahrhundert in Amerika ankamen, waren die Amerikaner mit etwas konfrontiert, das ihnen unbekannt war: dem Islam. Zu dieser Zeit hatten viele Amerikaner Angst, dass der Islam seine eigenen Werte und Ideale durchsetzen würde, wodurch ihre protestantisch-christliche Tradition bedroht wäre. Aus diesem Grund existiert Islamophobie in Amerika schon so lange, wie es den Islam in Amerika gibt; es ist kein neues Phänomen. Diese Angst vor dem Islam, der in eine Nation eindringt, die auf protestantisch-christlichen Werten aufgebaut ist, ist bis heute präsent, aber warum? Es gibt viele Ursachen für Islamophobie, aber eine beliebte Erklärung, die jeder Amerikaner, der Nachrichten schaut, wahrscheinlich kennt, ist der Dschihad. Der Dschihad wird in den amerikanischen Medien und von vielen Amerikanern als „heilige Kriege“ wahrgenommen. Es klingt nach einem erschreckenden Gedanken, aber es trägt nicht die Definitionen und Implikationen, die viele Amerikaner, insbesondere Islamophobe, behaupten, dass es tut. Der Dschihad ist in Amerika stark verzerrt dargestellt, was das Verständnis der Amerikaner für den Islam als Religion verzehrt. Darüber hinaus tragen die Fehlinterpretationen des Dschihad in den amerikanischen Medien und durch Islamophobe sowie herausgepickte Verse im Koran und ahādīth (Sprüche und Taten von Muhammad – dem Gründer des Islams) erheblich zur Konstruktion der Islamophobie bei. Außerdem werden diese Fehlinterpretationen des Dschihad verwendet, um den Islam als Ganzes zu definieren und Islamophobie zu verbreiten.
Asena Karipek (Mi.) untersuchte diese Frage.
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