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Es wurde in der Vergangenheit vorgeschlagen, dass ein Teil der Emission, die in hochgeschwindigkeits Ausströmungen von jungen Sternen beobachtet wird, in turbulenten Mischschichten entstehen könnte. Ein vereinfachtes Modell der Mischschicht basiert auf einer einfachen Beschreibung der 'turbulenten Viskosität' in Bezug auf die Dissipation und den Transport, die mit der vollständig entwickelten Turbulenz verbunden sind. Die Vorhersagen dieser Modelle stimmen sehr gut mit den Ergebnissen aus Laborströmen mit Machzahlen M = 1 bis 20 überein, was zeigt, dass dieser theoretische Ansatz tatsächlich für das M etwa 10 Regime, das für stellarer Ausströmungen relevant ist, gültig ist. Mischschichten haben eine beträchtliche radiative Luminosität, sodass sie prinzipiell erheblich zur gesamten Emission von stellarer Jets oder von Herbig-Haro-Objekten beitragen könnten. Der präsentierte theoretische Rahmen ist recht allgemein und könnte auf Mischschichten mit detaillierten atomaren und/oder molekularen Prozessen angewendet werden (wie es für die Modellierung molekularer Ausströmungen notwendig wäre) oder auf Mischschichten mit unterschiedlichen Geometrien (z. B. die Grenzschicht zwischen der Akkretionsscheibe und der Photosphäre des Sterns).
Cantó et al. (Mittwoch) haben diese Frage untersucht.