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Zusammenfassung Dieser Artikel skizziert die Beiträge der Sozialwissenschaft zur Untersuchung der Wechselwirkungen zwischen Urbanisierungsmustern und -prozessen sowie dem Kohlenstoffkreislauf und identifiziert Wissenslücken und vorrangige Bereiche für zukünftige sozialwissenschaftliche Forschungsbeiträge. Während die Urbanisierung zuvor als ein eindimensionaler Prozess betrachtet wurde, konzeptualisieren wir sie als einen multidimensionalen, sozialen und biophysikalischen Prozess, der durch kontinuierliche Veränderungen über Raum und Zeit in verschiedenen Teilsystemen, einschließlich biophysikalischer, gebauter Umwelt und sozial-institutioneller (z. B. wirtschaftlicher, politischer, demografischer, verhaltensbezogener und soziologischer) Aspekte, bestimmt wird. Wir überprüfen Forschungstrends und -ergebnisse, die sich auf das sozial-institutionelle Teilsystem des Urbanisierungsprozesses konzentrieren, insbesondere die Dynamik, Beziehungen und Vorhersagen, die für den Energieverbrauch und die Treibhausgasemissionen relevant sind. Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass eine multidimensionale Perspektive der Urbanisierung ein breiteres Spektrum an Forschung zu den Dynamiken des Kohlenstoffkreislaufs ermöglicht, selbst innerhalb des sozial-institutionellen Teilsystems. Es gibt jedoch wenig Konsens über die Einzelheiten und Mechanismen, die der Beziehung zwischen städtischen sozial-institutionellen Teilsystemen und dem Kohlenstoffkreislauf zugrunde liegen. Wir argumentieren, dass Fortschritte im Verständnis der Beziehung zwischen Urbanisierung und dem Kohlenstoffkreislauf erzielt werden können, wenn Sozialwissenschaftler gemeinsam miteinander sowie mit Wissenschaftlern aus anderen Disziplinen zusammenarbeiten. Aus dieser Überprüfung identifizieren wir Forschungsprioritäten, bei denen kollaborative sozialwissenschaftliche Anstrengungen in Verbindung mit anderen disziplinären Ansätzen notwendig sind, um ein umfassenderes Verständnis der Urbanisierung als Prozess und ihrer Beziehung zum Kohlenstoffkreislauf zu entwickeln.
Marcotullio et al. (Mittwoch) haben diese Frage untersucht.