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Ziel: Aktuelle Richtlinien für das Management von Nierenmassen empfehlen die thorakale Bildgebung bei potenziellen metastatischen Knoten. Eine kleine Größe der Nierenmasse kann mit einem niedrigen metastatischen Potenzial assoziiert sein, was die Notwendigkeit der thorakalen Bildgebung in dieser Patientengruppe in Frage stellen könnte. Diese Studie zielt darauf ab, den Zusammenhang zwischen den Befunden der thorakalen Bildgebung und den Eigenschaften der Nierenmasse bei Patienten mit pathologisch nachgewiesenem Nierenzellkarzinom (RCC) zu bewerten. Materialien und Methoden: Wir führten eine retrospektive Analyse von Patienten mit RCC durch, die sich einer radikalen/partiellen Nephrektomie unterzogen und eine verfügbare baseline thorakale Bildgebung zur Überprüfung hatten. Patienten mit einem verdächtigen pulmonalen Tumor wurden von der Abteilung für Thoraxchirurgie evaluiert. Das Vorhandensein von Lungennodulen und Metastasen wurde bestimmt und mit den Eigenschaften der Patienten und der Nierenmasse verglichen. Ergebnisse: Insgesamt wurden 215 Patienten in die Studie einbezogen. Pulmonale Knoten, die verdächtig auf Malignität waren, waren in 26,8 % der Fälle vorhanden, und 42 % dieser Patienten wurden weiter auf das Vorhandensein einer pulmonalen Masse untersucht. Die pathologische Untersuchung des pulmonalen Knotens ergab RCC-Metastasen bei 80 % der Patienten, die eine Biopsie oder Exzision des pulmonalen Knotens durchführten. Hinweis: In der Subgruppenanalyse nach dem pathologischen Stadium der Nierenmasse hatten 19,3 % der Patienten mit pT1a-Erkrankung einen verdächtigen pulmonalen Tumor in der thorakalen Bildgebung. Von diesen Patienten unterzogen sich 25 % einer weiteren Untersuchung des pulmonalen Knotens, wobei 66,6 % eine RCC-Metastase aufwiesen. Fazit: Das Vorhandensein von verdächtigen Lungennodulen bei Patienten mit RCC hat ein metastatisches Potenzial, unabhängig von der Größe der Nierenmasse. Diese Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung der baseline thorakalen Bildgebung und einer sorgfältigen weiteren Bewertung von Patienten, bei denen pulmonale Knoten identifiziert werden.
Şahan et al. (Fri,) untersuchten diese Frage.