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Das Hauptziel der vorliegenden Studie war es, tägliche Zusammenhänge (intraindividuelle Variabilität oder IIV) zwischen Schlaf und Affekt bei älteren Erwachsenen zu untersuchen. Ein besseres Verständnis dieser Zusammenhänge ist wichtig, da sowohl Schlaf als auch Affekt veränderbare Verhaltensweisen darstellen, die einen erheblichen Einfluss auf die Gesundheit und das Wohlbefinden älterer Menschen haben können. Wir erhoben Schlafprotokolle, Aktigraphie und Affektdaten gleichzeitig über einen Zeitraum von 14 Tagen bei 103 älteren Erwachsenen aus der Gemeinschaft. Die Mehrlevel-Modellierung wurde verwendet, um die Beziehung zwischen Schlaf und Affekt sowohl auf Gruppen- (zwischen den Personen) als auch auf individueller Ebene (innerhalb der Person oder IIV) zu bewerten. Wir führten die Hypothese, dass Nächte, die durch besseren Schlaf gekennzeichnet sind, mit Tagen verbunden sind, die durch höheren positiven Affekt und niedrigeren negativen Affekt gekennzeichnet sind, und dass das Gegenteil für schlechten Schlaf zutrifft. Tägliche Zusammenhänge wurden zwischen Affekt und subjektivem Schlaf gefunden, und diese waren in der postulierten Richtung. Konkret waren Nächte mit mehr berichteter Wachzeit oder niedrigeren Schlafqualitätsbewertungen mit Tagen verbunden, die durch weniger positiven Affekt und mehr negativen Affekt gekennzeichnet waren. Geschlecht war in der vorliegenden Studie kein signifikanter Haupteffekt, obwohl frühere Forschungen auf Geschlechtsunterschiede in der Beziehung zwischen Schlaf und Affekt hindeuten. Die Tatsache, dass die Selbstbewertungen des Schlafs als die besten Prädiktoren für den Affekt hervorgingen, könnte darauf hindeuten, dass der wahrgenommene Schlaf ein besonders wichtiger Prädiktor ist. Schließlich deuten unsere Ergebnisse darauf hin, dass die Erforschung des Affekts als potenzielles Ziel für Interventionen bei Schlaflosigkeit im späteren Leben gerechtfertigt ist.
McCrae et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.