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Ein neues umfassendes Ozean-Atmosphäre-Datenset für den Zeitraum 1854–1979 wird bald für Studien zu weltlichen Klimaveränderungen im Ozeanoberflächenwärmeaustausch verfügbar sein. Von den beobachteten Variablen, aus denen der Wärmeaustausch berechnet wird, haben Windgeschwindigkeit und Meerestemperatur unbestimmte Scheinänderungen erfahren, die auf Modifikationen bei der Schätzung und Messung zurückzuführen sind. Die Analyse eines Ozeandatensatzes aus dem Sommer für das Philippinische Meer ergab unakzeptabel große Anstiege bei den Lufttemperaturen und Taupunktemessungen, die durch die Tageserwärmung des Schiffs verursacht wurden. Unterschiede zwischen den Hauttemperaturen des Ozeans und den Unterwassertemperaturen führen bei leichtem Wind zu positiven Wärmeaustauschfehlern. Die Berechnung der Wärmeaustauschwerte für einzelne Schiffsberichte und deren anschließende Durchschnittsbildung verbessert die Situation. Diese Fehler sowie diejenigen, die aus räumlichen und zeitlichen Inhomogenitäten einzelner monatlicher Durchschnitte resultieren, erfordern, dass Studien über den Klimawandel im Ozean zunächst auf die am stärksten befahrenen Schifffahrtsrouten beschränkt werden. Kriterien für Konsistenz, Musterbeständigkeit und physikalische Plausibilität müssten erfüllt sein, bevor man Beweise für weltliche Veränderungen im Oberflächenwärmeaustausch akzeptieren könnte.
C. S. Ramage (Wednesday) hat diese Frage untersucht.