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Das Auftreten von früh einsetzendem kolorektalen Krebs (EOCRC) wird als Ergebnis des komplexen Zusammenspiels zwischen externen Umweltfaktoren und internen molekularen Prozessen angesehen. Diese Rezension untersucht die potenzielle Assoziation zwischen der Exposition gegenüber chemischen Stoffen und dem Klimawandel und der erhöhten Inzidenz von EOCRC, wobei der Fokus auf deren Auswirkungen auf die Dynamik der Darmmikrobiota (GM) liegt. Das Manuskript untersucht den Kohorteneffekt, der nahelegt, dass Personen, die nach 1950 geboren wurden, aufgrund kumulativer Umweltexpositionen ein höheres Risiko haben könnten, EOCRC zu entwickeln. Darüber hinaus überprüften wir auch die Auswirkungen von Umweltverschmutzung, einschließlich feiner Partikel und endokrin wirksamer Chemikalien (EDCs), sowie den globalen Temperaturanstieg auf die Störung der GM. Umweltexpositionen haben das Potenzial, die Zusammensetzung und Diversität von GM zu stören, was zu Dysbiose, chronischer Entzündung und oxidativem Stress führen kann, die bekannte Risikofaktoren im Zusammenhang mit EOCRC sind. Feine Partikel können in den gastrointestinalen Trakt gelangen, die GM-Zusammensetzung verändern und das Wachstum pathogener Bakterien fördern, während nützliche Bakterien vermindert werden. Ähnlich können EDCs GM-Änderungen und Entzündungen induzieren, was das Risiko von EOCRC weiter erhöht. Darüber hinaus kann die globale Erwärmung die GM durch Veränderungen der Umweltbedingungen im Darm beeinflussen, was die Immunreaktion des Wirts beeinträchtigen und potenziell das Risiko von EOCRC erhöhen kann. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Exposition gegenüber Chemikalien und der Klimawandel seit 1950 als beitragende Faktoren zur steigenden Inzidenz von EOCRC in Betracht gezogen werden. Störungen der Homöostase der Darmmikrobiota spielen eine entscheidende Rolle bei der Vermittlung dieser Assoziationen. Folglich besteht ein dringender Bedarf an verbesserten Umweltpolitiken, die darauf abzielen, die Exposition gegenüber Schadstoffen zu minimieren, die öffentliche Gesundheit zu schützen und die Last von EOCRC zu verringern.
AlZaabi et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.