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Das Gehirn ist ein vitales Organ des menschlichen Körpers, das sehr wichtige Funktionen wie Analyse, Verarbeitung, Koordination und Ausführung elektrischer Signale erfüllt. Zu diesem Zweck ist es auf ein komplexes Netzwerk von Nerven angewiesen, die in lipidhaltigen Myelinscheiden eingehüllt sind; eine reichhaltige Lipidquelle im Körper. Das Nervensystem ist mit wichtigen Lipidklassen, insbesondere Sphingolipiden und Cholesterin, angereichert, die den Hauptteil des Gehirns insbesondere in Form von Myelin ausmachen. Sowohl Cholesterin als auch Sphingolipide sind in den Mikrobereichen von Membranraften eingebettet und stellen funktionale Einheiten der neuronalen Zellmembran dar. Diese Moleküle dienen als Signalmoleküle, spielen wichtige Rollen in der neuronalen Differenzierung, Synaptogenese und vielen anderen Prozessen. Daher sind ihre angemessene Bereitstellung und der aktive Stoffwechsel von entscheidender Bedeutung für die Aufrechterhaltung der physiologischen Funktionen des Gehirns und des Körpers eines Individuums. In der vorliegenden Übersicht haben wir die physiologischen Rollen von Cholesterin und Sphingolipiden bei der Entwicklung des Nervensystems sowie die Assoziation ihres veränderten Stoffwechsels mit neurologischen und neurodegenerativen Erkrankungen hervorgehoben.
Hussain et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.