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Die Belastung von Pflegekräften durch HIV ist in Südafrika besonders hoch, wo im Jahr 2006 schätzungsweise 5,5 Millionen Menschen mit HIV lebten und wo schätzungsweise einer von drei bis vier Patienten, die in einige öffentliche Krankenhäuser aufgenommen werden, HIV-positiv ist. Beruflicher Stress und Burnout sind in Südafrika besorgniserregend, da die Schwere und Intensität der HIV-Epidemie oft als überwältigend wahrgenommen wird, was viele Pflegekräfte mit intensiven Gefühlen der Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung zurücklässt. Diese Studie untersucht und beschreibt die Erfahrungen, Gefühle und Wahrnehmungen von südafrikanischen Pflegekräften, die in verschiedenen Funktionen (Gesundheitsversorgung, Beratung und Lehre) im HIV/AIDS-Bereich arbeiten. Ein Fragebogen, der Stressfaktoren im Zusammenhang mit der HIV/AIDS-Versorgung, Symptome von beruflichem Stress und Arbeitgeberunterstützung untersuchte, wurde von 243 Pflegekräften ausgefüllt. Die Ergebnisse spezifizieren, inwiefern diese Pflegekräfte ihre Arbeit als extrem stressig empfinden. Häufig kämpfen sie mit Trauerüberlastung, identifizieren sich übermäßig mit ihren Patienten, haben Angst vor beruflicher Exposition gegenüber HIV und finden es schwierig, mit dem eigenen sowie dem Stigmatisierungs- und Vertraulichkeitsproblem der Patienten umzugehen. Die Pflegekräfte waren sich allgemein einig, dass sie nicht ausreichend geschult worden waren, um HIV-bezogene Beratung anzubieten; sie fühlten sich weitgehend von ihren Arbeitgebern, Familien und Freunden nicht unterstützt; und sie waren oft wütend über langsame Regierungsprozesse und irreführende Gesundheitsbotschaften. Pflegekräfte, die in unterschiedlichen Funktionen arbeiten, empfanden HIV-bezogene Faktoren als gleich stressig, während Lehrer signifikant mehr Symptome von beruflichem Stress als Berater und Gesundheitsarbeiter angaben. Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass diese Kategorien von Pflegekräften unter extrem schwierigen Umständen arbeiten und Unterstützung von ihren Arbeitgebern benötigen, um Burnout zu vermeiden. Vorschläge zur Unterstützung solcher Pflegekräfte in ihrem Arbeitsumfeld werden gemacht, und Unterstützungsstrategien werden diskutiert.
Alta C. Van Dyk (Sun,) untersuchte diese Frage.