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Bewegung im Kontext von Modellen zur Artverbreitung (SDMs) bezieht sich allgemein auf die Fähigkeit einer Art, geeigneten Lebensraum zu erreichen. Die Bewegungsfähigkeit kann durch eine Kombination von Ausbreitungsbeschränkungen oder Migrationsraten, Landschaftsfaktoren wie Patchkonfiguration, Störungen und Barrieren sowie demografischen Faktoren, die mit dem Alter bei der Fortpflanzung, Sterblichkeit und Fruchtbarkeit zusammenhängen, bestimmt werden. Die Einbeziehung der Bewegungsfähigkeit kann zu präziseren Prognosen führen, die helfen, geeigneten Lebensraum zu unterscheiden, der besetzt ist oder potenziell besetzt werden kann, von geeignetem Lebensraum, der unzugänglich ist. Während die meisten SDM-Studien die Bewegung ignoriert oder sie auf übermäßig vereinfachte Weise konzipiert haben (z.B. keine Ausbreitung versus unbegrenzte Ausbreitung), wird es zunehmend wichtig, realistische Informationen zur Bewegungsfähigkeit einzubeziehen, insbesondere für Studien, die darauf abzielen, zukünftige Verteilungen wie Klimaänderungsprognosen und Anwendungen invasiver Arten zu projizieren. Dieser Fortschrittsbericht behandelt die zunehmend komplexen Möglichkeiten, wie Bewegung in SDMs integriert wurde, und skizziert Richtungen für weitere Studien.
Miller et al. (Mittwoch) haben diese Frage untersucht.