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Die unterirdische Biomasse ist ein wichtiger, aber weniger erforschter Bestandteil von Energiekultursystemen, der entscheidend für das Verständnis der Treibhausgasvorteile dieser Systeme ist. In dieser Studie wurde eine vollständige Bestandsaufnahme der über- und unterirdischen Biomasse (Laub, Stämme, Wurzelstöcke, grobe und feine Wurzeln) an drei Kultivaren von kurzkultivierten Weiden-Biomassepflanzen an zwei Standorten durchgeführt. Gemischte Modelle wurden verwendet, um den Anteil der Biomasse, der jedem Bestandteil zugewiesen wurde, sowie die Verhältnisse zwischen den verschiedenen Bestandteilen zu analysieren. Das Wurzel:Stängel (W:S) Verhältnis, hier definiert als die stabile, nicht geerntete Biomasse (Wurzelstöcke und grobe Wurzeln) geteilt durch die Stängelbiomasse, betrug im Durchschnitt 0,63 (SE: +0,04). Obwohl der Teil der Pflanze, wo die Weiden ihre unterirdische Biomasse verteilten, variierte, war das W:S-Verhältnis an den Standorten (p = 0.8970), den Kultivaren (p = 0.2834) sowie in der Interaktion Standort × Kultural (p = 0.8481) nicht signifikant unterschiedlich. Diese Ergebnisse könnten mit dem durchgängig guten Wachstum an den Standorten und den begrenzten Unterschieden in den Standortbedingungen verbunden sein. Allerdings wurden die W:S-Verhältnisse von der Gesamtproduktivität des Bestandes beeinflusst (p = 0.0978), wobei höhere produzierende Bestände moderat niedrigere Verhältnisse aufwiesen. Diese Informationen zur Biomasseverteilung zwischen den Bestandteilen sind entscheidend für das Verständnis und die Schätzung der Kohlenstoffbilanz dieser Systeme sowie für Zucht- und Selektionsprogramme.
Sleight et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.
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