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Im Rahmen eines Informationsverarbeitungsmodells werden altersbedingte Rückgänge in der Reaktionsgeschwindigkeit einer oder mehreren Verarbeitungsstufen zugeschrieben. Das Ziel dieses Experiments war es, die potenzielle Umkehrbarkeit dieses Rückgangs in mindestens einer Verarbeitungsstufe, der Antwortauswahl, zu demonstrieren. Zwei Gruppen älterer Teilnehmer (57 bis 83 Jahre) wurden in einer Zwei-Wahl-Reaktionszeit-Aufgabe (RT) unter zwei Ebenen der räumlichen Stimulus-Reaktions-Kompatibilität (S-R) vorgetestet, eine Aufgabenanforderung, die sich auf die Antwortauswahl auswirkt. Nach dem Vorversuch nahm eine Gruppe 7 Wochen lang am Videospielspielen teil, während eine zweite Gruppe dies nicht tat. Alle Teilnehmer wurden im Nachtest in derselben Zwei-Wahl-RT-Aufgabe getestet. Die Ergebnisse der Kovarianzanalyse zeigten, dass die älteren Personen, die Videospiele spielten, unter beiden Ebenen der S-R-Kompatibilität schneller waren als die Kontrollteilnehmer. Der Effekt des Videospielspielens war jedoch bei niedriger Kompatibilität größer. Diese Ergebnisse werden als Unterstützung für das Potenzial angesehen, die Antwortauswahl durch Videospielspielen zu verbessern.
Clark et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.