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Psychische Gesundheitsprobleme sind während des Studiums relativ häufig und wirken sich negativ auf die akademischen Ergebnisse aus. Hinweise deuten darauf hin, dass Achtsamkeit die psychische Gesundheit und das Wohlbefinden von Studierenden unterstützen kann. Wir untersuchten die Akzeptabilität und Wirksamkeit eines 8-wöchigen, von einem Dozenten geleiteten, auf Achtsamkeit basierenden Kurses ("Achtsamkeit: Frieden finden in einer hektischen Welt"; Williams und Penman, 2011) zur Verbesserung des Wohlbefindens und der psychischen Gesundheit (selbstberichtete Belastung), der Orientierung und Motivation gegenüber akademischen Zielen sowie der Mechanismen, die diese Veränderungen antreiben. Sechsundachtzig Studierende (Bachelor- und Master-Studierende, >18 Jahre) nahmen teil. Die Studierenden engagierten sich gut im Kurs, wobei 36 (48,0 %) das gesamte Programm abschlossen, 52 (69,3 %) an 7 von 8 Sitzungen teilnahmen und 71 (94,7 %) mindestens die Hälfte absolvierten. Nach der Intervention und bei einer Nachuntersuchung nach 6 Wochen wurden signifikante Verbesserungen des Wohlbefindens und der psychischen Gesundheit festgestellt. Verbesserungen des Wohlbefindens wurden durch Achtsamkeit, Selbstmitgefühl und Resilienz vermittelt. Verbesserungen der psychischen Gesundheit wurden durch Verbesserungen in Achtsamkeit und Resilienz, jedoch nicht durch Selbstmitgefühl vermittelt. Signifikante Verbesserungen in der Orientierung der Studierenden zu ihren akademischen Zielen, gemessen an der "Verpflichtung" zu, der "Wahrscheinlichkeit" des Erreichens und dem Gefühl, besser ausgestattet mit den "Fähigkeiten und Ressourcen" zu sein, wurden nach der Intervention und bei der Nachuntersuchung nach 6 Wochen festgestellt. Obwohl explorativ, deuten die Ergebnisse darauf hin, dass diese Achtsamkeitsintervention für Studierende akzeptabel und wirksam ist und das Studium unterstützen kann.
Medlicott et al. (Thu.) haben diese Frage untersucht.