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HINTERGRUND: Die Ziele dieser Forschung waren 1) zu bestimmen, ob zwei Populationen von Thrombozyten mit unterschiedlichen Biotinmengen markiert werden können und gleichzeitig in vivo durch Durchflusszytometrie verfolgt werden können, und 2) zu bestimmen, ob der Grad der Biotinylierung die in vivo Thrombozytenwiederherstellung und -überlebensdauer beeinflusst. STUDIENPLAN UND METHODEN: Zwei Thrombozytenaliquote wurden unter Bedingungen biotinylisiert, die entweder eine niedrigere oder höhere Anzahl von Biotinmolekülen pro Thrombozyt ergaben. Nach der Transfusion wurden die beiden Populationen durch Durchflusszytometrie unterschieden und quantifiziert. ERGEBNISSE: In fünf Tieren lagen die Wiederherstellungen bei 69,8 +/- 27,0 Prozent für niedrig-biotinylierte Thrombozyten und 72,6 +/- 26,7 Prozent für hoch-biotinylierte Thrombozyten. Für jedes Tier stimmten die Wiederherstellungen eng überein. Die Lebensdauer, bestimmt durch die Multiple-Hit-Methode, betrug 2,68 +/- 0,63 Tage für niedrig-biotinylierte Thrombozyten und 2,58 +/- 0,69 Tage für hoch-biotinylierte Thrombozyten. Diese Werte für Wiederherstellung und Lebensdauer stimmen mit denen überein, die in Kaninchen unter Verwendung von Radioisotopenmarkierungen gemessen wurden. FOLGERUNG: Die Thrombozytenbiotinylierung bietet eine nicht-isotopische Methode zum direkten Vergleich alternativer Ernte- und Lagerbedingungen. Sie bietet auch das Potenzial für die gleichzeitige Bewertung der in vivo Eigenschaften von Thrombozyten von mindestens zwei Spendern.
Franco et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.
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