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Da immer mehr Geschäfte international abgewickelt werden und Unternehmen sich global etablieren, wird die Auswirkung interkultureller Aspekte zu einem wichtigen Forschungsthema. Die Notwendigkeit, interkulturelle Forschung zu betreiben, ist vielleicht sogar noch wichtiger im relativ neu entstehenden und schnelllebigen Bereich der Informationssysteme (IS). Dieser Artikel behandelt Themen, die mit qualitativer Forschung, emischen versus etischen Ansätzen zusammenhängen, und beschreibt eine strukturierte, aber flexible Methode der qualitativen Forschung, die das Potenzial für Bias auf Seiten des Forschers verringert. Die in diesem Artikel vorgestellte Grounded-Theory-Technik basiert auf Kellys Repertory Grid (RepGrid), das sich auf „Laddering“ oder die weitergehende Ausarbeitung der hervorgebrachten Konstrukte konzentriert, um detaillierte Kommentare der Forschungsteilnehmer über einen Aspekt innerhalb des Diskursbereichs zu erhalten. Die Technik bietet Struktur für ein „Eins-zu-eins“-Interview. Gleichzeitig ermöglichen RepGrids den Forschungsteilnehmern genügend Flexibilität, um ihre eigene Interpretation zu einem bestimmten Thema auszudrücken. Dieser Artikel enthält eine kurze Umreißung einer Reihe von Forschungsprojekten, die die RepGrid-Technik anwendeten, um Ähnlichkeiten und Unterschiede in der Wahrnehmung „ausgezeichneter“ Systemanalytiker in zwei verschiedenen Kulturen zu untersuchen. Ebenfalls enthalten ist eine Diskussion über die Anwendbarkeit der Technik für qualitative Forschung im Allgemeinen und speziell für interkulturelle Studien. Der Artikel schließt mit Vorschlägen, wie die RepGrid-Technik einige der wesentlichen methodologischen Probleme in der interkulturellen Forschung angeht.
Hunter et al. (Mi,) haben diese Frage untersucht.