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In den letzten Jahren sind Patienten, die ein hohes Risiko haben, an Alzheimer-Krankheit (AD) zu erkranken, ins Zentrum der Forschung gerückt. Mehrere Forschungsgruppen haben diese Patienten identifiziert, diagnostische Kriterien entwickelt und die Patienten über einen längeren Zeitraum hinweg beobachtet. Diese Patienten stellen daher eine klinische Einheit dar, die für therapeutische Interventionen geeignet ist. In diesem Artikel berichten wir über unsere 5-jährige Erfahrung an der Mayo Clinic bei der Charakterisierung einer Gruppe von Patienten mit milder kognitiver Beeinträchtigung. Diese Probanden wurden aus der Bevölkerung rekrutiert, die allgemeine medizinische Versorgung in der Abteilung für Innere Medizin erhielt. Sie erhielten die Diagnose einer milden kognitiven Beeinträchtigung, wenn sie die folgenden Kriterien erfüllten: (a) Beschwerde über Gedächtnisstörungen, (b) normale Aktivitäten des täglichen Lebens, (c) normale allgemeine kognitive Funktion, (d) abnormale Gedächtnisfunktion für das Alter und (e) Abwesenheit von Demenz. Bei der Beobachtung von mehr als 75 dieser Patienten, von denen einige bis zu 5 Jahre lang untersucht wurden, scheint etwa 10 % bis 15 % der Probanden jedes Jahr zu AD überzugehen. Daher bewerteten wir die kognitiven Profile dieser Patienten zum Zeitpunkt ihrer ersten Diagnose, um vorherzusagen, wer stabil bleiben würde und wer zu AD übergehen würde. Bestimmte Merkmale der Lern- und Gedächtnisleistung deuten auf Patienten hin, die eher fortschreiten würden, aber der stärkste Prädiktor war ihr Apolipoprotein E-Status. Die Patienten, die ein Epsilon 4-Allel besaßen, hatten eine höhere Wahrscheinlichkeit, schneller zu AD zu konvertieren als diejenigen, die keine Träger waren. Unsere Ergebnisse und ähnliche Daten aus anderen Studiengruppen deuten darauf hin, dass diagnostische Kriterien für Patienten definiert werden können, die wahrscheinlich zu AD übergehen; die natürliche Geschichte dieser Patienten wird offensichtlich, und Variablen, die die endgültige Umwandlung vorhersagen, können definiert werden. Folglich stellen Patienten mit milder kognitiver Beeinträchtigung eine wichtige Gruppe für Studien dar, insbesondere aus der Perspektive therapeutischer Interventionen.
Petersen et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.