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Ziel der aktuellen Studie war es, die Expression des Fas-Liganden (FasL) und des Fas-Rezeptors (FasR) als Proteine des post-mitochondrialen apoptotischen Pfades bei kolorektalem Karzinom zu bewerten und Korrelationen zwischen ihrer Expression und ausgewählten klinisch-pathologischen Parametern zu untersuchen. Die Proteinexpression wurde bei 50 Patienten mit kolorektalem Karzinom unter Verwendung der immunhistochemischen Methode analysiert. Die Reaktion auf FasR war bei 75,5 % der Studienteilnehmer schwach und bei 24,5 % stark, im Vergleich zum normalen glandulären Epithel, wo die FasR-Expression in 100 % der Fälle stark war. Im Gegensatz dazu wurde die FasL-Expression in 30 % der Patienten mit kolorektalem Krebs als schwach und in 70 % als stark festgestellt, im Vergleich zu ihrem Fehlen in 100 % des normalen kolorektalen Epithels. Die statistische Analyse zeigte, dass die starke Expression von FasL statistisch signifikant mit der vaskulären Invasion korrelierte (p = 0,005). Es wurden keine Korrelationen der FasL- und FasR-Expression im Haupttumormasse zwischen anderen klinisch-pathologischen Parametern gefunden. Fas-Ligand und Fas-Rezeptor schienen als prognostische Faktoren für verschiedene Gruppen von Patienten mit kolorektalem Karzinom von geringer Nützlichkeit zu sein. Diese Proteine könnten jedoch gute therapeutische Zielstrukturen für kolorektales Karzinom werden, da ihre Expression deutlich zwischen normalem intestinalem Epithel und Krebszellen variiert, und bekannt ist der Mechanismus, durch den Krebszellen durch Störungen des apoptoseinduzierenden Fas/FasL-Pfades dem Tod entkommen.
Pryczynicz et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.