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HINTERGRUND: Die Autoren haben zuvor gezeigt, dass erhöhte Tumor-Expressionsniveaus von B7-H1, Survivin und Ki-67 unabhängige Prädiktoren für ein schlechtes Ergebnis bei Patienten mit klarzelligem Nierenzellkarzinom (ccRCC) sind. In der aktuellen Studie beschreiben sie die Erstellung eines Bewertungssystems basierend auf diesem Biomarker-Panels, das in Kombination mit bestehenden klinisch-pathologischen Merkmalen und Algorithmen verwendet werden kann, um die Vorhersage des Ergebnisses bei ccRCC zu verbessern. METHODEN: Die Autoren verwendeten Immunhistochemie, um die Tumor-Expressionsniveaus von B7-H1, Survivin und Ki-67 bei 634 aufeinanderfolgenden ccRCC-Patienten zu bestimmen. Ein multivariates Modell bestätigte, dass jeder Biomarker unabhängig mit dem RCC-spezifischen Tod assoziiert war, nachdem für die verbleibenden 2 adjustiert wurde. Ein biomarker-basiertes Panel, genannt BioScore, wurde erstellt, um die Wahrscheinlichkeit des RCC-spezifischen Todes vorherzusagen. BioScore wurde auf seine Fähigkeit getestet, die Leistungsfähigkeit mehrerer klinisch-pathologischer Merkmale und Algorithmen zu verbessern. ERGEBNISSE: Patienten mit hohen BioScores hatten ein 5-mal höheres Risiko, an RCC zu sterben, verglichen mit Patienten mit niedrigen BioScores (Hazard Ratio, 5.03; 95% Konfidenzintervall, 3.82-6.61; P < .001). Multivariate Anpassungen für einzelne klinisch-pathologische Merkmale oder bestehende prognostische Algorithmen konnten diesen positiven Zusammenhang nicht abschwächen. Darüber hinaus ergab eine Untersuchung der Übereinstimmungsindizes, dass BioScore die prognostische Fähigkeit jedes einzelnen prognostischen Merkmals oder Algorithmus, die untersucht wurden, signifikant verbesserte. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Die Autoren beschrieben die Erstellung von BioScore, einem biomarker-basierten Bewertungssystem, das in Kombination mit etablierten prognostischen Algorithmen verwendet werden kann, um die Vorhersage von Ergebnissen bei ccRCC weiter zu verbessern. Ungeachtet des Bedarfs an externer Validierung sehen sie vor, dass BioScore problemlos aktualisiert werden kann, sobald neue Biomarker identifiziert werden.
Parker et al. (Do,) untersuchten diese Frage.