Key points are not available for this paper at this time.
Die Steigerung der landwirtschaftlichen Produktivität zur 'Schließung von Ertragslücken' bringt sowohl Gefahren als auch Möglichkeiten für den Schutz der Biodiversität mit sich. Ertragssteigerungen haben oft negative Auswirkungen auf Arten innerhalb landwirtschaftlicher Flächen, könnten aber gleichzeitig potenziell dazu führen, dass eine weitere Expansion landwirtschaftlicher Flächen in natürliche Lebensräume minimiert wird. Wir kombinieren globale Daten zu Ertragslücken, prognostizierte zukünftige Produktionszahlen von Mais, Reis und Weizen sowie die Verbreitung von Vögeln und deren geschätzte Sensitivität gegenüber Änderungen der Ernteerträge, um zu kartieren, wo es für den Vogelschutz am vorteilhaftesten sein könnte, Ertragslücken im Rahmen einer land-sparenden Strategie zu schließen, und wo dies am schädlichsten sein könnte. Das Schließen von Ertragslücken auf erreichbare Niveaus, um die prognostizierte Nachfrage im Jahr 2050 zu decken, könnte potenziell helfen, eine Fläche zu sparen, die der des indischen Subkontinents entspricht. Eine so hohe Ertragssteigerung auf bestehenden landwirtschaftlichen Flächen würde unvermeidlich die Biodiversität reduzieren, und deshalb setzen wir uns für Maßnahmen ein, die sowohl zunehmende globale Nahrungsmittelnachfrage begrenzen als auch die am wenigsten schädlichen Wege zur Ertragssteigerung identifizieren. Das land-sparende Potenzial des Schließens von Ertragslücken wird ohne spezifische Mechanismen zur Verknüpfung von Ertragssteigerungen mit dem Schutz (und der Wiederherstellung) von Lebensräumen nicht realisiert, und daher schlagen wir vor, dass Naturschützer, Landwirte, Pflanzenwissenschaftler und politische Entscheidungsträger zusammenarbeiten, um vielversprechende Mechanismen zu erkunden.
Phalan et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.