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HINTERGRUND: Häufige Krankheiten, insbesondere Demenz, verursachen hohe soziale Kosten für die US-Bevölkerung. Es ist jedoch weniger über die Kosten am Lebensende spezifischer Krankheiten und das damit verbundene finanzielle Risiko für einzelne Haushalte bekannt. ZIEL: Untersuchung der sozialen Kosten und finanziellen Risiken, denen Medicare-Begünstigte 5 Jahre vor dem Tod ausgesetzt sind. DESIGN: Retrospektive Kohortenstudie. EINRICHTUNG: Die HRS (Health and Retirement Study). TEILNEHMENDE: Medicare-Pauschalvergütung-Begünstigte, 70 Jahre oder älter, die zwischen 2005 und 2010 verstorben sind (n = 1702), unterteilt in 4 Gruppen: Personen mit hoher Wahrscheinlichkeit für Demenz oder solche, die aufgrund von Herzkrankheiten, Krebs oder anderen Ursachen gestorben sind. MESSUNGEN: Gesamte soziale Kosten und deren Komponenten, einschließlich Medicare, Medicaid, privater Versicherung, Auslagen und informeller Pflege, gemessen in den letzten 5 Lebensjahren; und Auslagen als Anteil des Haushaltseinkommens. ERGEBNISSE: Die durchschnittlichen Gesamtkosten pro Verstorbenem mit Demenz (287 038) waren signifikant höher als die derjenigen, die an Herzkrankheiten (175 136), Krebs (173 383) oder anderen Ursachen (197 286) gestorben sind (P < 0. 001). Obwohl die Medicare-Ausgaben in allen Gruppen ähnlich waren, lagen die durchschnittlichen Auslagen für Patienten mit Demenz (61 522) um 81% höher als die für Patienten ohne Demenz (34 068); ein ähnliches Muster zeigte sich bei der informellen Pflege. Die Auslagen für die Demenzgruppe (Median, 36 919) entsprachen 32% des Vermögens, das 5 Jahre vor dem Tod gemessen wurde, verglichen mit 11% für die Nicht-Demenzgruppe (P < 0. 001). Dieser Anteil war höher bei schwarzen Personen (84%), Personen mit weniger als einem Highschool-Abschluss (48%) und unverheirateten oder verwitweten Frauen (58%). EINSCHRÄNKUNG: Geschätzte Medicaid-, private Versicherungs- und informelle Pflegekosten. FAZIT: Die Gesundheitsausgaben von Personen mit Demenz waren erheblich höher als die für andere Krankheiten, und viele der Ausgaben waren unversichert. Dies stellt eine große finanzielle Belastung für Familien dar, und diese Belastungen sind insbesondere bei den demografischen Gruppen, die am wenigsten auf finanzielle Risiken vorbereitet sind, ausgeprägt. HAUPTFINANZIERUNGSQUELLE: National Institute on Aging.
Kelley et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.
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