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Die Verbreitung von Outsourcing und vertikalen ausländischen Direktinvestitionen (FDI) unter Fertigungsunternehmen sowie die vertikale Integration von Marktservices in die Fertigung stellt die so genannte "Deindustrialisierungs-/Tertiarisierungshypothese" (DT) in Frage. Insbesondere wurde argumentiert, dass DT ein "scheinbares" Phänomen sein könnte, das in Wirklichkeit eine einfache Reorganisation der Produktion über nationale und sektorale Grenzen hinweg darstellt. Die empirischen Studien, die versuchen, diese Hypothese zu unterstützen, können jedoch nicht als schlüssig angesehen werden, da sie zwei methodologische Mängel aufweisen: ein nicht-(sub-)systemisches sektorales Analyselevel und einen nicht wirklich globalen empirischen Ansatz. Um diese Mängel zu überwinden, führt das Papier eine Untersuchung des tatsächlichen Ausmaßes durch, in dem DT im OECD-Gebiet in den 1980er und 1990er Jahren auftrat, mit zwei Modifikationen: einer sektoralen statt einer subsystemischen Perspektive, wobei sowohl direkte als auch indirekte Beziehungen berücksichtigt werden und einem "Pseudo-Welt" von sieben OECD-Ländern, um die "globale" Dimension des Phänomens zu berücksichtigen. Unsere Ergebnisse unterstützen die DT-Hypothese in hohem Maße: obwohl das Gewicht der Marktservices im Fertigungs-Subsystem zunimmt und einen Ausgleich zum Rückgang der Fertigung bietet, sinken die Anteile der Subsysteme erheblich, wodurch DT als ein grundlegenderer Trend des untersuchten Zeitraums bestätigt wird. Copyright Der Autor 2010. Veröffentlicht von Oxford University Press im Auftrag der Cambridge Political Economy Society. Alle Rechte vorbehalten., Oxford University Press.
Montresor et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.